Camp NaNoWriMo

Das „Camp NaNoWriMo“ wollte ich eigentlich nutzen, um wieder in den Schreibfluss hineinzukommen, mich wieder an das tägliche Schreiben zu gewöhnen – in Danzig ging das ganz automatisch. Aber da musste ich auch nicht ins Büro. Oder mich um die Wäsche kümmern. Oder den Einkauf. Oder Geschenke für Freundinnen/Familienmitglieder und deren Babys besorgen. Es gab keine Ablenkungen wie Netflix und Amazon, sondern nur polnisches Fernsehen.

In Danzig hatte ich keinen Alltag – und hier in München habe ich einfach noch kein Rezept gefunden, um mich Tag für Tag hinzusetzen und zu schreiben. Denn blöderweise bevorzuge ich das Leben als Einsiedlerkrebs, mag mich aber auch wahnsinnig gern mit meinen Freunden treffen oder mit meinem Mann abhängen. Ich weiß, dass viele mit diesem Problem kämpfen und es kein Patentrezept gibt. Aber so ein bißchen einfacher könnte es ja schon sein…

Bisher habe ich beim Camp ein bisserl was über 700 Wörter geschafft – das ist echt lächerlich und frustrierend und ich hoffe, mir fällt in den nächsten Tagen eine Lösung ein. Zumindest für den Juli. Im August bin ich ja schon wieder den ein oder anderen Tag unterwegs. Und selbst da – es muss eine Möglichkeit geben, dass ich regelmäßig schreibe. Muss es einfach.

Leider habe ich meinen letzten “Word Count” eine Minute zu spät eingetragen. Deshalb steht nun bei “Words written today” eine 0. Geschafft habe ich nämlich heute tatsächlich: 5.068 Wörter.

Insgesamt in den letzten drei Tagen also 10.493 Wörter. Dafür, dass ich jetzt wochenlang wieder nichts geschrieben habe, kann ich stolz auf mich sein.

Spoiler: Bin ich auch! *millionbells-tanzt-durch-die-Wohnung*

Camp NaNo – Statistik

Nicht ganz so produktiv wie gestern, aber trotzdem immerhin 2.411 Wörter. Außerdem: Die 2. Kurzgeschichte beendet und die 3. begonnen. Das macht Spaß – “retelling of a fairytale”. Ich habe mich für “König Drosselbart” entschieden – nachdem ich sehr lange in Grimms Märchen recherchiert habe.

Läuft grade.

1. Kurzgeschichte – bester Absatz:

Wütend schnippte Werner die Zigarettenasche aus dem Fenster und wäre beinah an der nächsten Haltestelle vorbei gefahren. Die ältere Dame, die nun einstieg, sah ihn mißbilligend an. So sah Hans auch immer aus, wenn sich Werner am Abend zu lange mit dem Dosenöffner und Hans Futter abmühte.

Camp NaNo – Statistik

Words written today: 1.975!

Ja, ich weiß – ich bin weit davon entfernt, mein April-Ziel zu erreichen. Aber ich habe meine erste “erwachsene” Kurzgeschichte beendet! Die letzte habe ich vor fast zwei Jahren geschrieben. Ich bin sehr stolz und sehr glücklich!

Camp NaNoWriMo

Vollmundig hatte ich vor wenigen Wochen angekündigt, dass ich am Camp NaNoWriMo teilnehme und so wieder jeden Tag schreiben werde. Ich habe mich auch ein oder zwei Tage daran halten können, dann aber wurde ich jeden Tag lustloser – nicht nur in Bezug aufs Schreiben. Und schließlich setzte mich eine üble Virusinfektion, die wohl seit Ostern nur darauf gewartet hat, dass ich mir zu viel zumute, fast zwei Wochen außer Gefecht. Ich habe nichts anderes getan als zu schlafen – zwischen den Mahlzeiten und den Fernsehsendungen, die ich nur zum Teil mitbekam. Jetzt geht es mir schon deutlich besser und ich habe auch wieder Lust, etwas zu erschaffen. Vorhin habe ich das erste Mal seit Anfang April wieder geschrieben. Und zwar gleich über 600 Wörter. Von meinem Ziel die 25.000-Marke beim Camp NaNoWriMo bin ich meilenweit entfernt. Aber ich bin trotzdem froh, dass ich den ersten kleinen Schritt heute gewagt habe – und ich bin dankbar, dass es mir wieder so viel besser geht.

Camp NaNoWriMo

Seit meinem letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen. Ich habe sie leider nicht fürs Überarbeiten meines Romanentwurfs genutzt, sondern hauptsächlich fürs Arbeiten (und dabei viele schöne Überstunden angehäuft).
Nun habe ich seit Weihnachten mal wieder etwas länger frei und habe mich ausgiebigst auf Tumblr herumgetrieben. Immer wieder lief mir dabei das “Camp NaNoWriMo” über den Weg – und ich habe vorhin beschlossen, dass ich daran teilnehmen werde.

Ich vermisse das tägliche Schreiben – und nachdem ich es seit Anfang des Jahres hinbekomme, dass ich für Gymnastik und Frühstück Zuhause früher aufstehe, schaffe ich es bestimmt auch noch, eine Schreibroutine am Morgen unterzubringen. Denn von den 52 Kurzgeschichten in 52 Wochen habe ich noch nicht eine geschrieben. Dafür aber auf dem Weg aus München in den Wilden Osten innerhalb von 30 Minuten eine Ostergeschichte für mein kleines Patenkind aus dem Ärmel geschüttelt. Ich kann es also – wenn ich wirklich will