Robbie Williams – 22. Juli 2017

Wow – einfach nur Wow! Ich war bisher noch nie auf einem Konzert von Robbie Williams, obwohl ich seine Musik mag und „Angels“ jederzeit aus dem Stand singen kann. Die Kartenpreise hatten es wieder in sich und fast hätte ich die Karte, die eine Freundin übrig hatte, ausgeschlagen. ABER… meine Schwester & mich hat Guns n‘ Roses im Juni  so dermaßen aus den Socken gefegt, dass ich mir geschworen habe, ich nehme in Zukunft alle Konzerte der Künstler mit, die mich schon sehr lange begleiten. Und jetzt bin ich einfach nur froh, dass ich hingegangen bin. Der Mann ist ein geborener Entertainer und wir wurden über zwei Stunden wirklich ausgezeichnet unterhalten. Wenn das ausverkaufte Olympiastadion „Angels“ singt oder „She’s the one“ oder zusammen mit seinem Vater (!) „Sweet Caroline“ – hui, ich habe jetzt noch Ganzkörpergänsehaut.

Und was ich noch nie erlebt habe – der Künstler geht von der Bühne ab, die Roadies beginnen mit dem Abbau. Meist werden dann irgendwelche Rausschmeißer-Lieder gespielt. In München: „Time of my life“. Soweit so gut. In München: Wer nicht zu „Time of my life“ getanzt hat (und es haben viele dazu getanzt), hat lauthals mitgesungen! Wir sind also singend aus der Arena gezogen – was kann es besseres nach einem Konzert geben?