„Du fehlst“

Letzte Woche Donnerstag habe ich die Mail von Frau Schaberger (Initiatorin des tollen Schreibwettbewerbs und Projekts „Du fehlst“) erhalten, dass mein Buch an mich versendet wurde. Als ich am Freitag nach Hause kam, stand da ein Paket vor der Haustür – es war schon da!

Ich glaube, so aufgeregt war ich noch nie beim Öffnen eines Pakets. Da ist sie nun: Die erste Anthologie, in der ich vertreten bin. Ein irres Gefühl, seinen Namen in einem Inhaltsverzeichnis zu lesen – zwischen all den anderen großartigen Autoren mit ihren wunderbaren Kurzgeschichten, die dieses Buch enthält. Und dann kommt der Erlös aus dem Verkauf von „Du fehlst“ auch noch einem guten Zweck, nämlich der Hospizarbeit, zugute.

Ab dem 20. Juli 2018 könnt Ihr das Buch bei Eurem Buchhändler ums Eck (oder halt bei Amazon) erwerben – hier ist die ISBN: 978-3-9819857-0-2. Wenn Ihr mehr über das Projekt lesen wollt: https://q5-verlag.de/#home

Ich freue mich, wenn Ihr diesen Beitrag teilt oder verlinkt – und so möglichst viele Menschen von diesem Projekt erfahren und „Du fehlst“ kaufen, um die Hospizarbeit zu unterstützen!

Camp NaNoWriMo

Das „Camp NaNoWriMo“ wollte ich eigentlich nutzen, um wieder in den Schreibfluss hineinzukommen, mich wieder an das tägliche Schreiben zu gewöhnen – in Danzig ging das ganz automatisch. Aber da musste ich auch nicht ins Büro. Oder mich um die Wäsche kümmern. Oder den Einkauf. Oder Geschenke für Freundinnen/Familienmitglieder und deren Babys besorgen. Es gab keine Ablenkungen wie Netflix und Amazon, sondern nur polnisches Fernsehen.

In Danzig hatte ich keinen Alltag – und hier in München habe ich einfach noch kein Rezept gefunden, um mich Tag für Tag hinzusetzen und zu schreiben. Denn blöderweise bevorzuge ich das Leben als Einsiedlerkrebs, mag mich aber auch wahnsinnig gern mit meinen Freunden treffen oder mit meinem Mann abhängen. Ich weiß, dass viele mit diesem Problem kämpfen und es kein Patentrezept gibt. Aber so ein bißchen einfacher könnte es ja schon sein…

Bisher habe ich beim Camp ein bisserl was über 700 Wörter geschafft – das ist echt lächerlich und frustrierend und ich hoffe, mir fällt in den nächsten Tagen eine Lösung ein. Zumindest für den Juli. Im August bin ich ja schon wieder den ein oder anderen Tag unterwegs. Und selbst da – es muss eine Möglichkeit geben, dass ich regelmäßig schreibe. Muss es einfach.

Zurück aus Danzig

An die Zeit in Danzig werde ich noch sehr lange zurückdenken, denn damit habe ich mir selbst ein großes Geschenk gemacht. Ich bin diese fünf Tage mit einem solchen Honigkuchenpferd-Grinsen durch die Stadt gelaufen, dass der ein oder andere Pole, der mir begegnet ist, ein wenig verunsichert war. Ich habe lediglich ein einziges Mal geweint – und das war am Vorabend meines Rückreisetages nach München. In dem Moment fand ich es einfach nur schrecklich wieder zurück zu müssen in meinen Alltag, der gar nicht so schlimm ist wie es jetzt klingt. Aber die Zeit in Danzig hat mir eben auch gezeigt, wie mein Leben sein könnte, wenn ich wirklich Zeit habe für das, was ich liebe: Schreiben. Ich habe jeden Tag zwischen 4 – 5 Stunden geschrieben, geplottet, recherchiert. Wenn ich Hunger hatte, bin ich vor die Tür gegangen und habe in einem der vielen und verdammt guten Restaurants gegessen. Wenn der Kopf frei gepustet werden musste, bin ich an der Mottlau spazieren gegangen – nur um wenig später vor den Menschenmassen in meine ruhige Wohnung zu flüchten. Wer weiß, vermutlich würde es mich nerven, wenn genau DAS mein Alltag wäre. Denn wie heißt es so schön: Auf der anderen Seite des Gartenzaunes ist das Gras immer viel grüner und schöner als im eigenen Garten.

Und deshalb werde ich das einfach wieder machen. Schreiburlaub mit mir allein. Vielleicht sogar zwei Tage länger. Nächstes Jahr. Ich freu mich jetzt schon darauf.

Dieser Blog hat Urlaub!

Bald geht mein Flieger nach Danzig und ich bin aufgeregt und glücklich und kann es kaum fassen, dass ich das wirklich mache. Beiträge gibt’s wieder ab nächster Woche – aber schaut doch einfach mal bei Instagram vorbei, da werde ich diese Woche aktiver sein 😉

Mucke am Freitag

Lief letztes Jahr im Madeira-Urlaub rauf und runter – hab sofort wieder den tiefblauen Atlantik vor Augen, höre die Eidechsen, die unter den welken Blättern rascheln und spüre die Sonne. Sommerurlaub… Wann kommst Du??? Wie gut, dass ich nur noch dreimal schlafen muss bevor ich nach Danzig fliege 🙂

Twitter-Weisheit

(Johanna Baumann – Schlogger – http://schlogger.de/comic-collab-43-talent/)

Auch das ist einfach sooo wahr!